Whitsundays

Die heutige Boots-Tour mit Reefstar war das Rundum-Sorglos-Paket. Drei Destinationen in neun Stunden. Vor der Campsite wurden wir um zwanzig vor sieben mit dem Bus aufgegabelt. Mit dem Schiff ging es dann erst mal zum Hill Inlet Lookout und Whitheaven Beach, um von dort einen wunderbaren Panorama-Blick auf die Whitsundays zu genießen und anschließend am Strand spazieren zu gehen. Dann alle Mann zurück an Bord und weiter zu einem Traumstrand (Bali Hai) zum Schnorcheln. Leider konnte nur einer von uns Erwachsenen schnorcheln, sodass Antonia mit den Kindern währenddessen die Tour mit dem Glasboden-Boot gemacht hat. Abgesehen von einem Rochen hatten sie leider nicht so viel farbenfrohen Anblick wie ich. Diese Farbenpracht sowohl der Fische als auch der unterschiedlichsten Korallen ist schon beeindruckend. Gekrönt wurde das Ganze noch mit dem Anblick dreier Meeres-Schildkröten. Vielleicht muss ich mir irgendwann doch noch ein Unterwasser-Gehäuse für meine Kamera zulegen. Dann könnte ich jetzt zumindest etwas angeben.

Vor der Rückkehr am Heimathafen gab es noch einen Zwischenstopp auf Daydream- Island, wo wir aber nur kurz in den Pool gesprungen sind und uns die Meerjungfrauen angesehen haben. Insgesamt haben wir zwar eine Menge erlebt, die einzelnen Zwischen- stopps waren jedoch jeweils recht kurz bemessen und waren somit teilweise eine Hetzerei. Zumal der Anblick der weißen Sandstrände und des türkisblauen Wassers die Kinder keine Bohne interessiert hat und auch wenig Verständnis dafür da war, warum ich jetzt so viele Fotos hier machen muss. Bei den Kindern war erste Prio endlich eine Sandburg zu bauen. Aber auch das haben wir hinbekommen. Leider konnte Iolanda nicht wiederstehen alles kaputt zu treten, bevor ich auch hiervon ein Foto machen konnte. Wieder zurück haben wir uns sogar noch strafbar gemacht, da Vitus von einer der Inseln noch zwei Muscheln in seinem Eimer hatte. Da es sich jeweils um Nationalparks handelte, galt überall „Leave nothing but footprints and take nothing but photos“. Aber zum Glück hat uns niemand angezeigt, sodass wir zurück am Camper noch gemütlich als Familie zu Abend essen konnten. Antonia hat endlich ihr Thai-Curry gekocht, mit dem sie uns allen schon seit Tagen in den Ohren lag. Taste like nothing, with nothing to taste in it.