Tarzali to Mena Creek

Acht Stunden Schlaf sind vollkommen ausreichend. Und wer schon vor zehn Uhr im Bett liegt, kann auch mal früh aufstehen. Das zumindest dachten sich die Kinder heute Morgen und haben ab 6 Uhr den Tag und somit auch ihre Eltern begrüßt. Sei’s drum, dann fahren wir halt in die nächste Stadt und frühstücken dort. Dann bekommt Antonia zumindest mal einen gescheiten Kaffee.

Millaa Millaa als Stadt zu bezeichnen ist jetzt etwas übertrieben, aber ein Früh- stückscafe gab es trotzdem. Und keine 50 Meter weiter einen Spielplatz. Somit war der Vormittag schon verplant. Wir wollten ja heute noch ein paar Kilometer und Points of Interest machen, sodass wir die Kids mit einer Eis-Option vom Spielplatz locken mussten, um die besonderen Wasserfälle zu begutachten und an- schließend einen Baumwipfel-Pfad zu meistern. Gerade beim Baumwipfel-Pfad hatten wir mal wieder großes Glück: ca. 40 Kilometer weiter gibt es noch ein weiteres Highlight (kleines Schloss), dass wir mit der Eintrittskarte für den Baumwipfel-Pfad ebenfalls besuchen können. Und für die angeschlossene Campsite kommen keine Kosten hinzu (mit Strom). Das war dann mal eine super Info, sodass wir nun auch einen konkreten Plan hatten, wo uns unsere heutige Reise noch hinbringen würde und wo wir pennen werden. Auf dem Weg dorthin noch schnell ein paar Sachen zum Grillen einkaufen und weiter geht es zum „Paronella Park“. Hier können wir sogar heute die Nacht-Tour und morgen die Früh-Tour mitmachen. Wirklich viel verstanden habe ich von den historischen Ereignissen nicht, dafür ein paar ganz interessante Tiere gesehen. Zum Glück keine Schlangen, denn sonst wäre Antonia ausgetickt. Bis wir dann die Kinder in den Betten verstaut hatten, hat ein Tropenschauer eingesetzt, der aber – wie auch der Wasserfall am Vormittag – nicht sonderlich erfrischend war. Wenn ich nicht bald wieder in den Hachelbach komme, mutiere ich hier noch zum Warmduscher.